
Eisschnellläufer Joey Cheek darf nicht nach China einreisen. Weil er gegen Chinas Rolle in der sudanesischen Krisenregion Darfur protestieren will, wurde ihm das Visum entzogen. Mit aller Macht will China drei Tage vor Eröffnung der Spiele Kritik unterbinden. Die Behörden haben dem US-Olympiasieger und Darfur-Aktivisten Joey Cheek kurzfristig die Einreisegenehmigung entzogen. Auch ansonsten greifen die Chinesen hart durch. Das bekommen Journalisten und Demonstranten zu spüren, schreibt die Welt.
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„Gute Stimmung, Anfeuern von Teams und Sportlern sowie laute Sprechgesänge gehören zu sportlichen Großereignissen einfach dazu. Doch auch Anfeuern will gelernt sein: Die chinesischen Sportfans müssen in Kursen lernen, wie man die richtige Stimmung macht.
Eine nicht repräsentative „Tagesspiegel“-Umfrage in der Pekinger Nebenstraße Yangjingli Zhongjie hat ergeben, dass nur einer von fünf Befragten den neuen offiziellen olympischen Anfeuerungsruf kennt. Dabei haben sich das Parteibüro für geistige und zivilisatorische Entwicklung und Führung sowie das Ministerium für Erziehung große Mühe gemacht, diesen Ruf zu entwickeln. Er soll sicherstellen, dass die Zuschauer bei den Olympischen Spielen „ordnungsgemäß und zivilisiert“ anfeuern. “ via zoomer.
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