September 16, 2009 • 4:42

Die Bundesregierung hat wichtige Voraussetzungen geschaffen, damit Offshore-Windparks Strom erzeugen. Bauminister Wolfgang Tiefensee bestätigte bei einem Besuch in Bremerhaven, dass die Ziele bis 2020 erreicht sein sollen. Die Pläne sehen vor, zwölf Millionen Haushalte mit Elektrizität aus Offshore-Anlagen zu versorgen. Tiefensee hat bereits grünes Licht für 40 Windparks in Nord- und Ostsee gegeben. Nordwestradio-Reporter Dirk Bliedtner berichtet.
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Das Rennen um die besten Windpark-Standorte auf hoher See ist längst entschieden. Jetzt geht es für die Unternehmen der jungen Branche darum, ihre Großprojekte umzusetzen. Dafür sind Investitionen in Milliardenhöhe notwendig. 20 Windparks vor der Deutschen Küste sind bereits genehmigt. Allen voran der Offshore-Windanlagen-Park „Alpha Ventus“. Mit seinen zwölf Anlagen ist er der erste deutsche sogenannte Offshore-Windpark. Sechs riesige Fundamente, so genannte Tripoden, sind bereits im Grund verankert. Im Baugebiet 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum haben Arbeiter jetzt damit begonnen, auf den Fundamenten die ersten Anlagenteile zu montieren. Nordwestradio-Reporter Dirk Bliedtner hat sich die Baustelle angesehen.
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Die Stadt Bremerhaven hält daran fest, den Regionalflughafen Luneort teilweise für die Offshore-Industrie zu opfern. Daran ändere auch der Verkauf des Luneplate-Gebiets von Niedersachsen an Bremen nichts, den die Kabinette der beiden Länder heute besiegelt haben, sagte Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Schulz (SPD) Radio Bremen.
via Radio Bremen
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