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Die Medien, die Elbe-Weser-Region und weltweite Schlaglichter

Ist Anne Wills Betroffenen-Sofa ein Betriebsunfall?

In einem Interview sprach der ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny über die Talkshows der ARD und seine Eindrücke als Zuschauer. Das Betroffenheits-Sofa von „Anne Will“ lehnt er wortstark ab.

Als „redaktionellen Betriebsunfall“ bezeichnete der ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny das „Betroffenen-Sofa“, auf dem in der Talk-Sendung „Anne Will“ die jeweils vom Thema betroffenen Bürgerinnen und Bürger abseits der eigentlichen Talkrunde sitzen. Mehr bei DWDL.de.

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MDR-Chef: Ein Politiktalk zu viel

„Anne Will“ und „Hart aber fair“ – das wäre ein Polittalk zu viel für das Erste, deutete MDR-Chef Udo Reiter in einem Interview mit dem „Gong“ an. Dies bekräftigte er auch noch einmal auf DWDL.de-Nachfrage.

 

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DJV: Gegen politische Einmischung bei Anne Will

Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich gegen die zunehmenden Versuche von Politikern ausgesprochen, Einfluss auf die ARD-Talkshow „Anne Will“ zu nehmen. Der Berliner CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger hatte in dieser Woche die Absetzung der Sendung wegen angeblich einseitiger Berichterstattung zugunsten der rot-roten Koalition in der Hauptstadt gefordert.
Für seine Kritik erhielt er am heutigen Donnerstag in der Bild-Zeitung Rückendeckung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). „Politiker haben nicht das Recht, in die Programmhoheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzugreifen“, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Kritik an Inhalten ist erlaubt, die Forderung von Politikern nach Absetzung der Talkshow
Anne Will nicht.“ Der Kulturstaatsminister schade seinem Amt, wenn er sich die Forderungen des
Parteipolitikers Pflüger zu Eigen mache, sagte der DJV-Vorsitzende. Er wäre gut beraten gewesen, sich aus diesem Streit herauszuhalten. Über mögliche Verbesserungen einer Fernsehsendung entscheide der Rundfunkrat des Senders, sagte Konken. „Da hat die Politik zu schweigen, wenn sie nicht gegen die vom Bundesverfassungsgericht vorgegebene Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verstoßen will.“

 

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„Kein Handlungsbedarf“? ARD dementiert Will-Ablöse durch Plasberg

Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff hat einen „Focus“-Bericht zurückgewiesen, nach dem Frank Plasberg mit „Hart aber fair“ bald „Anne Will“ am Sonntag beerben soll

Der „Focus“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass immer mehr Intendanten der ARD dazu tendieren, den Polittalk „Anne Will“ einzustellen und stattdessen lieber Frank Plasbergs „Hart aber fair“ auf den Sonntagabend-Sendeplatz nach dem „Tatort“ zu hieven. Mehr bei DWDL.de.

 

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Anne Will: Kritik an der Sendung ist „typisch deutsch“

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In der RBB-Talkshow von Jörg Thadeusz hat Anne Will über die Kritik an ihrem sonntäglichen Polittalk gesprochen. In der Sendung, die am Dienstagabend ausgestrahlt wird, bezeichnet Will die Kritik an ihrer Sendung als typisch deutsch und wirbt um Geduld. Mehr bei DWDL.de.

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Anne Will weist Kritik zurück

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Die ARD-Moderatorin Anne Will hat Kritik an ihrer politischen Talksendung am Sonntagabend zurückgewiesen. „Am Sonntag nach dem ‘Tatort’ wollen die Zuschauer sehen, wie das politische Thema der Woche von den Persönlichkeiten der Woche diskutiert wird. Genau das machen wir“, sagte Will der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Niemand habe jemals gesagt, sie solle alles anders als ihre Vorgängerin Sabine Christiansen machen. „Das wäre auch ein ziemlicher Blödsinn“, sagte Will.

Ein internes Papier über die Polittalkerin hatte für Irritationen innerhalb der ARD gesorgt. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte am Donnerstag aus einem Bericht des neunköpfigen ARD-Programmbeirats zitiert, der bei Will „bislang keine deutlichen Änderungen gegenüber ‘Sabine Christiansen’“ festgestellt habe. Das Papier stamme aus dem Spätsommer 2007 und sei ihrer Meinung nach veraltet, sagte Will der Sonntagszeitung. Dass es jetzt an die Öffentlichkeit gelangte, habe wohl damit zu tun, dass im „komplizierten Konstrukt“ der ARD nicht immer alle dasselbe wollten.

Für Verbesserungen seien sie und ihre Redaktion offen, allerdings glaube sie, dass das Publikum das Konzept der Sendung annehme: „Wenn ich auf das Urteil der Zuschauer vertrauen darf, dann scheinen wir sehr viel richtig zu machen“, sagte die Moderatorin. Durchschnittlich sehen 3,9 Millionen Menschen „Anne Will“ im Ersten. Wills Talk startete im September 2007.

Das Interview der FAZ finden Sie hier.

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