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Alle Artikel von dbliedtner
Der neue Redaktionsleiter von Gottschalk Live ist nach wie vor optimistisch. Aber: “Was an Schaden angerichtet wurde, das kehrt man nicht in drei bis vier Wochen auf.”
Markus Peichl hält die andauernde Kritik an der ARD-Sendung Gottschalk Live für überzogen. “Gottschalk ist ein Entertainer. Er ist kein Moderator und auch kein Journalist. Da sehe ich bei vielen ein Missverständnis”, sagte der neue Redaktionsleiter im Gespräch mit dem Medienmagazin journalist. “Die Erwartungen, die jetzt viele an ihn haben, kann, darf und muss er nicht erfüllen.”
“Sendung hat eine Chance”
Markus Peichl, einst Tempo-Chefredakteur, leitet seit März die Redaktion der Sendung, der viele Kritiker – selbst aus der ARD – ein baldiges Ende prophezeien. “Ich glaube felsenfest daran, dass die Sendung eine Chance hat”, sagt Peichl. “Ich habe früh gelernt, dass man fast alles erreichen kann, wenn man es wirklich will.” Im Sommer sollen sich die Veränderungen in der Show in den Einschaltquoten niederschlagen. “Was an Schaden angerichtet wurde, das kehrt man nicht in drei bis vier Wochen auf”, so der 53-Jährige.
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Spektakuläre Wende im Emder Mädchen-Mord: Drei Tage nach seiner Festnahme ist ein als ehemals tatverdächtig angesehener 17-Jähriger wieder frei. Der Berufsschüler wurde am Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Er gilt als unschuldig. Dies ergibt sich laut Staatsanwalt aus der Faktenlage der Ermittler. Am Mittag wurde die in einem Parkhaus getötete Lena im engsten Familienkreis beerdigt.
Die Trauer in der Stadt ist groß. In Sozialen Netzwerken hatten einige Nutzer sogar zu Lynchjustiz aufgerufen.
“Aufgrund neuer Ermittlungsergebnisse steht fest, dass er als Täter auszuschließen ist”, hieß es in einer Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft habe den Antrag gestellt, den Haftbefehl aufzuheben. Welche konkreten Ermittlungsergebnisse den bisher dringenden Verdacht gegen den 17-Jährigen entkräfteten, wurde nicht mitgeteilt. Ob die Analyse von DNA-Spuren im Landeskriminalamt in Hannover dazu beigetragen hat, blieb offen.
Freigelassener Jugendlicher wird von Polizei betreut
Der 17-Jährige war am Vormittag aus der Untersuchungshaft gekommen. Staatsanwalt Bernard Südbeck betonte erneut die Unschuld des jungen Mannes: “Wir haben Fakten vorliegen, die eine Täterschaft des Jugendlichen ausschließen”. Er befinde sich in Betreuung und in Obhut der Polizei. “Für seine Sicherheit ist gesorgt,” so Südbeck weiter. Die Indizien, die gegen den Berufsschüler gesprochen und zu seiner Verhaftung geführt hätten, seien von Fakten widerlegt worden. Was dies im Einzelnen war, sagte Südbeck aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. “Wir möchten die Ermittlungen nicht gefährden.”
via radiobremen.de
Gefährdet der Jade-Weser-Port die Bremischen Häfen?
NORDWESTRADIO UNTERWEGS
am Dienstag, 14. Februar, live von 15 bis 16 Uhr aus dem „Eurotop“ des Hafenunternehmens Eurogate, Senator- Borttscheller-Straße 1, 27568 Bremerhaven.
Am 5. August dieses Jahres soll der neue Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven an den Start gehen. Nachdem sich Hamburg gegen einen Einstieg entschieden hat, ist der Hafen nun ein Gemeinschaftsprojekt der Länder Niedersachsen und Bremen.
Die Erwartungen sind hoch: Der Tiefwasserhafen soll zum zentralem Dreh- und Ankerpunkt des internationalen Containerverkehrs werden und mehr als 2000 Arbeitsplätze schaffen.
Mit seiner Wassertiefe von 18 Metern soll er künftig auch für die weltweit größten Containerschiffe zugänglich sein. Die Containerschiff-Reederei Maersk lässt die ersten Mega-Schiffe derzeit in Korea bauen. Das erste soll aber ab 2013 im Einsatz sein.
Durch die Wirtschaftskrise brach der Containerumschlag im Jahr 2009 um durchschnittlich 20 Prozent ein. Das Geschäft hat sich seither nur mühsam wieder erholt. Die großen Boom-Zeiten sind offenbar vorbei.
Erst kürzlich hat das Management des Jade-Weser-Ports mit Rabatten von bis zu 70 Prozent für die Liegeplätze geworben.
Sechs Monate vor der Eröffnung des neuen Hafens machen sich bei Hafenarbeitern, aber auch in Wirtschaftskreisen immer mehr Sorgen breit: Der neue Hafen könnte zur ungeplanten Konkurrenz werden – Nicht nur für Hamburg, sondern auch für die Bremischen Häfen. Ebenso könnte Wilhelmshaven Transporte für die Windkraft-Industrie auf hoher See abziehen.
Können die Reeder die deutschen Überseehäfen nun gegeneinander ausspielen? Baut sich Bremen eine ungewollte Konkurrenz auf? Und was passiert, wenn bedeutende Containerlinien von Hamburg oder Bremerhaven nach Wilhelmshaven verschoben werden?
Das sind einige der Fragen, über die es bei „Nordwestradio unterwegs“ gehen wird am Dienstag, 14. Februar, von 15 bis 16 Uhr.
Teilnehmer der Gesprächsrunde mit Nordwestradio-Moderator Stefan Pulß sind:
Martin Günthner, Wirtschaftssenator Bremen
Emanuel Schiffer, Vorsitzender der Eurogate-Gruppengeschäftsführung und Vorstandsmitglied der BLG Logistics Group
Axel Kluth, Geschäftsführer der Jade-Weser-Port-Realisierungsgesellschaft
Thilo Heinrich, Head of Trade and Marketing, Maersk Deutschland
Burkhard Lemper, Direktor und Leiter der Abteilung Maritime Wirtschaft und Verkehr des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik
Besucher sind willkommen, müssen sich aber vorher anmelden unter der Mail-Adresse studio.bremerhaven@radiobremen.de. Die Plätze sind begrenzt. Der Eintritt ist frei.
Moderation: Stefan Pulß
Redaktion: Dirk Bliedtner
Hannover. Das wäre eigentlich eine erstklassige Steilvorlage für einen alten Showhasen gewesen: Heidi Klum und Seal trennen sich pünktlich zur Premiere von „Gottschalk live“ – das perfekte Einstandsthema für die noch frische Liebe zwischen Thomas Gottschalk und der ARD. Am Montagabend um 19.20 Uhr ging der 61-Jährige auf Sendung. „Mein Anspruch ist es, das Publikum nicht zu verarschen und selber nicht zu verblöden“, hatte er vorher gesagt. Nach Ausgabe eins muss man feststellen: Die Gefahr ist noch nicht gebannt.
Das ist eben schwierig, wenn ein Freigeist wie Gottschalk in einem festen Korsett von 22 Minuten spontan sein möchte. Dann kann es passieren, dass plötzlich das „Wetter“ kommt und Premierengast Michael „Bully“ Herbig mitten in einem Gag steckenbleibt. Über weite Strecken war „Gottschalk live“ einfach sehr, sehr belanglos. Und zu Heidi und Seal sagte er dann nicht viel mehr, als dass er beide persönlich kenne. „Ich brauche jeden Zuschauer“, meinte er am Ende. Es klang flehend.”
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Zeit online:
“Niedersachsens Regierungschef McAllister kämpft um seine Wiederwahl. Nicht nur deswegen setzt er sich von Bundespräsident Wulff ab, so gut es geht.
Christian Wulff hat seinem langjährigen Kronprinzen beim überraschenden Wechsel ins Schloss Bellevue alles hinterlassen, was er in Niedersachsen zu vererben hatte, vom CDU-Vorsitz bis zum Amt des Ministerpräsidenten. Doch zeigt sich mittlerweile, dass der Nachlass auch allerlei Übelriechendes umfasste. Jetzt muss McAllister sehen, wie er sich das vom Halse hält.”
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“Das Tagesgeschehen im Spiegel des Netzes” will die ARD ab dem kommenden Jahr in der neuen “Tageswebschau” zusammenfassen. Das wenige Minuten lange Format soll auf EinsExtra laufen und online zum Abruf bereitstehen.
Im vergangenen Jahr rief Radio Bremen sein Projekt “Digitale Garage” ins Leben, um dort nach Wegen suchen zu lassen, mit den eigenen Inhalten junge Leute zu erreichen. Ein dort entstandenes Projekt schafft es im kommenden Jahr nun ans Licht der Welt: Die “Tageswebschau”. In der wenige Minuten langen Sendung, die eine Ergänzung zur klassischen “Tagesschau” sein soll, soll das “Tagesgeschehen im Spiegel des Netzes” beleuchtet werden. Gleichzeitig soll das Internet auch als Themenlieferant dienen, so Radio Bremen-Intendant Jan Metzger.”
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und
“BERLIN taz/epd Unmittelbar vor der Yoda-Rede im Bundestag hat sich der Streit über den Auftritt des Oberhaupts des Jedi-Ordens im Parlament verschärft. Die Union kritisierte den von Oppositionspolitikern angekündigten Boykott.
Dass einige Abgeordnete der Linken, der SPD und der Grünen der Bundestagsrede des Staatsgastes fernbleiben wollen, zeige “eine Mischung aus Hochmut und Kleingeist”, erklärte Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sagte: “In dieser Weise einer so bedeutenden Persönlichkeit im Bundestag den Respekt zu verweigern, finde ich beschämend, ja schäbig.”
Mehr hier. Kölner Stadtanzeiger.

