Dieter Bohlen lässt sich beim Langener „Smiledesigner“ auf den Zahn fühlen
Was wäre der Pop-Titan und Casting-Papst Dieter Bohlen ohne sein breitgezogenes Grinsen? Neben seinen deftigen und von Sittenwächtern besonders argwöhnisch vernommenen Sprüchen gehört es eindeutig zu seinen Markenzeichen. Nun deckt das SJ auf: Dieter Bohlen macht häufiger mal einen Abstecher nach Langen. Denn vom „Smiledesigner“ Dr. Jan Linneweber lässt sich der „Ex-Modern-Talker“ offenbar gerne auf den Zahn fühlen.Wie das Sonntagsjournal aus gut informierten Kreisen erfuhr, reist der Pop-Star des Öfteren mit der Edelkarosse „Hummer“ in Langen an, um sich die „Kauleiste aufhübschen“ zu lassen, um es im Bohlen-Jargon auf den Punkt zu bringen. Für den Promi (Jurymitglied bei „Deutschland sucht den Superstar“) hat der Langener Zahnarzt Linneweber seine Praxis selbstverständlich auch an Feiertagen und Wochenenden kurzfristig geöffnet, wie Beobachter wissen.
Dem Vernehmen nach ist Bohlen nicht der einzige prominente Kandidat in den Stammpatienten-Akten Linnewebers. Auch Filmproduzent Volker Engel lässt sich beim Doktor aus Langen die Zähne polieren. Linneweber arbeitet unermüdlich daran, seine Marke voranzubringen. Neuestes Projekt: die „Smiledesigner-Lounge“ im zehnten Stockwerk des „Atlantic Hotel Sail City“, die er im Herbst eröffnen will. Dort hat er rund 700 Quadratmeter gemietet. Für das Praxisdesign zeichnet die renommierte Bremer Designagentur GFG verantwortlich. Zum Start werden in der „Lounge“ etwa 15 Angestellte arbeiten. Linneweber: „Unser Ziel ist, hier sieben Tage in der Woche zu öffnen.“Was sagt der Arzt zu seinen prominenten Kunden? „Ich unterliege der ärztlichen Schweigepflicht“, betonte er gegenüber dem SJ.
Der „Smiledesigner“ will expandieren – und seine Zielrichtung sind da wohl auch gerne die Promis. Denn: „Ein weißes Lächeln kann über Karrieren entscheiden, wahrer Glamour zeigt sich nicht nur in Hollywood in perfekten Zahnreihen“, schreibt die „Bild“-Kolumnistin und ehemalige Zahnärztin Katja Kessler.
So könnte Bremerhaven noch das neue Zahn-Mekka der Stars werden. In Beverly Hills jedenfalls hat Dr. Laurence Rifkin seine Praxis. „Schickes Ambiente für schicke Patienten“, berichtet Katja Kessler: „Wenn George Clooney hier auf dem Behandlungsstuhl liegt, um sich sein 54-Millionen-Dollar-Lächeln verschönern zu lassen (so viel kriegte der zuletzt für einen Film), dann blickt er, eingelullert von Duftkerzen und Orchideen, über seine Füße hinweg auf die Hollywood-Hills.“ Fürs Aufpolieren der Beißerchen legen die Promis laut Kessler zwischen 500 und 2000 Euro auf den Tisch – pro Zahn.
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