Öl-Katastrophe im Regenwald
Phoenix strahlt zurzeit eine sehr sehenswerte Reportage über das Amazonas-Gebiet aus, die deutlich die eklatanten Schäden an Natur und Umwelt durch die Förderung von Öl zeigt. Zahlreiche Menschen leiden dort schon unter Krebs, und das Altöl wird einfach in Wasserlöcher gepumpt. Ein Drama!
Hier der Link zur Ankündigung.
„Wir kämpfen doch allein gegen alle“, sagt Marlon Santi, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. Er lebt in dem Dorf Sarayacu, das sich schon seit Jahren gegen internationale Ölfirmen wehrt, die das Amazonas Gebiet erschließen wollen.
Eine Reise durch Ecuadors Regenwald, auf den Spuren der Ureinwohner, die um die Seele dieses magischen Gebiets kämpfen. Die schöne heile Welt des Amazonas gibt es schon lange nicht mehr, der Urwald ist bedroht. 1500 Kilogramm Sprengstoff sind von den Ölfirmen rund um Sarayacu vergraben worden.
Ein paar hundert Kilometer weiter nordöstlich ist der Urwald schon kontaminiert – im Gebiet vom Lago Agrio wird seit 40 Jahren Öl gefördert. Ecuador ist mittlerweile zum viertgrößten Erdöl-Exporteur Lateinamerikas aufgestiegen. In 45 Millionen Hektar großen Naturschutzgebieten mitten im Regenwald haben sich internationale Ölfirmen eingenistet und fördern den kostbaren Rohstoff.
Die nächsten Sendetermine:
Phoenix
So, 20.04.08, 07.30 Uhr
So, 20.04.08, 18.00 Uhr
